DRK Kita-Gamsen

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Unsere pädagogischen Schwerpunkte

Integration

Hab Mut, komm und zeig, was in Dir steckt,
denn Du kannst alles, wenn man es weckt.


Die Integrationsgruppe „Marienkäfer

Die integrative Arbeit ist für uns das Zusammenleben von altersgerecht entwickelten Kindern, und Kindern, die einen besonderen Förderbedarf haben.
Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und/ oder chronischen Krankheiten haben bei uns die Möglichkeiten einen normalen Kindergartenalltag zu erleben und an allen Aktivitäten teilzuhaben.
Einige Kinder haben einen besonderen Förderbedarf, aus diesem Grund arbeiten bei uns drei Fachkräfte, eine Heilpädagogin, eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin. Um den Bedürfnissen aller Kinder gerecht zu werden, ist die Gruppe auf 18 Kinder  begrenzt, vierzehn Regelkinder und vier Förderkinder. Dadurch ist eine intensivere Beobachtung und Förderung der Kinder möglich. Unsere Gruppe ist altersgemischt, die Kinder besuchen uns im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt.
In der  Integrationsgruppe werden die Kinder mindestens fünf Stunden betreut, und es gibt ein gemeinsames Mittagessen.
Wir arbeiten mit der Stützpädagogik zusammen, die für die Eltern und uns ein hilfreicher Ansprechpartner und Berater ist in Bezug auf Entwicklungsstand und Fördermöglichkeiten der Kinder. Bereits über viele Jahre arbeiten wir hier mit einem Diplom- Sozialpädagogen zusammen.
Es ist uns wichtig, dass die Eltern für uns Partner sind.
Im Moment besucht uns einmal wöchentlich eine Logopädin in der Gruppe, um zwei Kindern zu fördern.
In regelmäßigen Abständen finden Fortbildungen für die Mitarbeiter der Integrationsgruppe in Zusammenarbeit mit der Stützpädagogik statt.
Themen sind unter anderem: Entwicklungsberichte schreiben, Unterstützte Kommunikation, Auswertung und Beurteilung von Beobachtungen und Berichten in der integrativen Kita - Arbeit,  Planung von Angeboten und Maßnahmen in der integrativen Kita - Arbeit.

In unserer täglichen Arbeit beobachten wir jedes Kind sehr intensiv. Für die Förderkinder führen wir besondere Beobachtungsbögen und planen auch darauf aufbauend die Angebote.  

In einem Miteinander, in dem Schwächen-haben und Verschieden-sein Normalität ist, kann jedes Kind erfahren, dass es wichtig ist und geachtet wird. Dieses Wissen beinhaltet für uns, dass eine Beeinträchtigung manchmal akzeptiert und angenommen werden muss.
Integrative Erziehung bedeutet für uns die Aufmerksamkeit für einander zu wecken, Stärkung des Einfühlungsvermögens, Förderung von Toleranz und Akzeptanz.

Uns liegt am Herzen, dass jedes Kind in seiner Besonderheit wahrgenommen wird und wir uns an seinen Stärken orientieren. Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo und darf dieses bei uns beibehalten.


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